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Meisterstipendiaten berichten ...

Neue Herausforderungen? Jeden Tag!

Im Studium der Elektrotechnik fehlte Tobias Volk aus Ottrau (Hessen) einfach der Bezug zum Praktischen: Er entschied sich daraufhin für eine Ausbildung zum Elektroniker der Informations- und Telekommunikationstechnik und schätzt hier vor allem die Abwechslung. Nach abgeschlossener Ausbildung entschied sich der 28-Jährige für eine Weiterbildung zum Meister in Vollzeit an der BZL Lauterbach -  hierfür erhielt er eines der zehn Meisterstipendien der Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“

Welche wichtige Eigenschaft man als Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik mitbringen sollte und warum er sich für diesen Berufszweig entschieden hat, erzählt Tobias im Interview.

Nach deinem Fachabitur hast du zuerst ein Studium der Elektrotechnik  begonnen, dieses dann allerdings abgebrochen. Woran lag das?

Ich hätte gerne das Studium beendet, aber der Studiengang war sehr überlaufen und mir persönlich auch zu theoretisch. Der Bezug zum Praktischen und Alltag hat gefehlt, sodass viele technische Aufgaben keinen wirklichen Sinn ergaben. Dazu kam der Gedanke "immer im Büro zu sitzen" – dies erschien mir auf Dauer zu eintönig.

Was hat dir in deiner Ausbildung am meisten Spaß gemacht?

Den meisten Spaß an der Ausbildung hat mir die Abwechslung gemacht. Jeden Tag wurde man vor andere Probleme gestellt, die individuell zu lösen waren.

Warst du zuhause schon immer der IT-Spezialist? Weshalb hast du dich für die Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik entschieden?

Ja, zuhause war ich schon immer für alle technischen und handwerklichen Aufgaben zuständig, da ich der einzige Mann im Haus war. Beworben habe ich mich damals für eine Ausbildung zum Elektroniker der Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik, jedoch hat mir mein Ausbildungsbetrieb eine Ausbildung in der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik angeboten. Die gefiel mir inhaltlich besser und so habe ich diesen Ausbildungsweg gewählt.

Fühlst du dich sicher in deinem Beruf?

In der Elektrobranche herrscht eine ständige Weiterentwicklung. Als Elektroniker ist man da arbeitstechnisch immer gefragt. Dementsprechend fühle ich mich – mit Blick auf die Zukunft – in meinem Beruf sicher.

Was würdest du Freunden oder Bekannten raten, die sich für eine Ausbildung zum Elektroniker mit der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik interessieren? Gibt es bestimmte Grundvoraussetzungen, die man erfüllen sollte?

Ich denke, man sollte vor allem präzise und gewissenhaft arbeiten, denn der Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik hat eine große Verantwortung: Brandmeldeanlagen, Einbruchmeldeanlagen und Elektroakustische Anlagen sind Sicherheitstechnische Anlagen und von hoher Relevanz – es ist daher unheimlich wichtig, Arbeiten immer mit größter Sorgfalt auszuführen.