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Meisterstipendiaten berichten ...

It’s a family affair!

2013 legte Carolin Leinauer als Innungsbeste ihre Gesellenprüfung zur Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik ab. Ein Jahr später wurde sie Teilhaberin und Geschäftsführerin im Familienbetrieb Elektro Leinauer GmbH in Konradshofen. Darüber hinaus befindet sie sich derzeit in der Meisterausbildung. Eine Förderung erhält sie hierbei durch das Meisterstipendium der Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“ Wir haben die 29-Jährige zu ihrem Arbeitsalltag im eigenen Familienbetrieb befragt.

Elektriker Meisterin Carolin Leinbauer

Wann wurde dir klar, dass du in den Betrieb deiner Eltern einsteigen möchtest?

So wirklich klar wurde mir das erst, nachdem ich meine Ausbildung im Elektrogroßhandel abgeschlossen hatte. Direkt nach der Realschule wusste ich noch nicht so genau, wie mein weiterer Weg aussehen sollte. Deshalb bin ich dann erst einmal auf die Fachoberschule gegangen. Anschließend habe ich im Elektrogroßhandel ein duales Studium als Handelsfachwirtin absolviert. Danach kam die „zündende Idee“, in unseren eigenen Betrieb einzusteigen.

Welche Vor- und Nachteile bringt die Arbeit im Familienunternehmen mit sich?

Die Arbeit im Familienunternehmen bietet wirklich viele Vorteile. Ich habe die Gestaltung unseres Betriebes selbst in der Hand und kann so den Ablauf sowie die Entwicklung nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten. Außerdem ist es toll, sein eigener Chef zu sein. Ein weiterer Vorteil ist für mich ganz klar das Miteinander in einem Familienunternehmen. Erwähnenswerte Nachteile gibt es für mich nicht. 

Wie ist es so, fast immer nur mit männlichen Kollegen zusammenzuarbeiten?  

Ich bin es ehrlich gesagt gar nicht anders gewöhnt, da ich schon von Kindesbeinen an mit dem Elektrobereich zu tun habe. Ich persönlich komme gut damit klar und es macht mir auch sehr viel Spaß.

Was war der bisher schönste Moment in deiner Berufslaufbahn als Elektronikerin? 

Es gibt natürlich sehr viele schöne Momente, aber ein Moment, der mir immer in Erinnerung bleiben wird, war, als ich frisch nach meiner Ausbildung für eine Kundin die Beleuchtung in ihrer neuen Küche geplant habe. Die Kundin war total glücklich und zufrieden mit der Planung und Ausführung des Auftrags. Solche Momente sind einfach toll und machen Spaß.

Was ist dir für die Zukunft eures Unternehmens am Wichtigsten?

Am Wichtigsten ist mir, dass wir mit unserem Betrieb erfolgreich sind und somit alle unsere Mitarbeiter weiterhin beschäftigen können. Außerdem wünsche ich mir für die Zukunft, dass ich immer ein „glückliches Händchen“ für wichtige Entscheidungen habe. 

 

Bild: Andreas Emmert