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E-Facts 3 spannende Fakten rund um das Smartphone

Jeder hat heute ein Smartphone in der Tasche und kennt seine Funktionen in- und auswendig. Doch wir haben 3 Fakten über die kleinen Wunderwerke der Technik zusammengetragen, die ihr vielleicht noch nicht kennt!

Touchscreens und Wiener Würstchen

Wir wischen durch unseren News-Feed, zoomen Bilder heran und tippen Nachrichten mit Spitzengeschwindigkeit – alles Dank des Touchscreens. Doch gerade in den kalten Monaten tut sich immer wieder ein fast unüberwindbares Problem auf: Handschuhe. Aber wieso funktionieren die Touchscreens nicht, wenn Stoff zwischen Finger und Handyoberfläche liegt?

In den allermeisten Smartphones sind heute sogenannte kapazitive Touchscreens verbaut. Diese registrieren bei Berührung mit einem leitenden Objekt die Spannungsänderung und können so bestimmen, an welcher Stelle auf dem Bildschirm der „Klick“ ausgeführt wurde.

Der entscheidende Punkt dafür ist die Leitfähigkeit. Normale Winterhandschuhe beispielsweise sind nicht leitfähig, somit bemerkt der Touchscreen keine Veränderung. Ihr könnt euer Smartphone jedoch mit allem bedienen, was leitfähig ist! Versucht doch mal eine Nachricht mit eurer Nase oder sogar einem Wiener Würstchen zu schreiben. Es funktioniert! Wobei wir nicht versprechen können, dass der Inhalt der Nachricht fehlerfrei sein wird...

Warum heißt Bluetooth eigentlich Bluetooth?

Früher hat man darüber Lieder und Bildchen mit seinen Freunden getauscht, heute verbindet man so die kabellosen Kopfhörer mit dem Smartphone. Die Rede ist vom Datenübertragungsstandard Bluetooth!

Bereits in den 90ern wurde das Funkverfahren entwickelt und aktualisierte Versionen finden bis heute in unserem Alltag Verwendung. Doch wie kommt so eine nützliche Erfindung zu so einem kuriosen Namen?

Bluetooth heißt ins Deutsche übersetzt „Blauzahn“. Blauzahn wiederum ist der Nachname des dänischen Wikingerkönigs Harald Blauzahn. Und dieser schaffte es aufgrund seiner hervorragenden Kommunikationsfähigkeiten im 10. Jahrhundert Dänemark unter dem christlichen Glauben zu vereinen. Ein König, bekannt für sein Kommunikationstalent, verleiht einem Verfahren, das Geräte miteinander kommunizieren lässt, also seinen Namen... clever!

Goldgrube Smartphone

Smartphones sind für die meisten Menschen kleine Wunderkisten. Was genau alles in ihnen steckt, wissen die Wenigsten. Viele der winzigen Bauteile werden aus seltenen Erden und Metallen gefertigt. So kommt es, dass auch Gold in unseren Handys zu finden ist. Im Durchschnitt befinden sich 24 Milligramm Gold im Innenleben eines Smartphones.

Klingt nicht nach wirklich viel, oder? Zieht man jedoch die Gesamtzahl der ungenutzten Mobiltelefone in Betracht, die in den Schubladen der deutschen Haushalte vor sich hinschlummern, wird die Menge beachtlich. Man geht davon aus, dass 106 Millionen Handys auf ihr Recycling warten. Rechnet man sich das zusammen, so kommt man auf unfassbare 25 Tonnen Gold! Unglaublich, oder?

Aus diesem Grund sollte man alte Handys auch unbedingt recyceln. Die verbauten Materialien sind teilweise sehr gefragt und werden als Ressourcen für die Herstellung neuer Geräte benötigt. Bevor ihr also eure alten Handys weiter unbenutzt im Schrank verstauben lasst, bringt sie doch zum nächsten Recyclinghof!