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E-Facts 3 verrückte Fakten für Flimmerkisten-Fans

Ob Kino, Fernseher oder Streaming - wir schauen ganz schön viel in die Kiste. Wir haben für euch 3 Fakten, bei denen ihr sicher (viereckige) Augen machen werdet!

Der Faulpelz

Wie herrlich einfach es doch ist den Sender im Fernsehen zu wechseln. Ein Tastendruck auf der Fernbedienung und schon zappt man quer durch die gesamte Fernsehlandschaft. Doch das war nicht immer so einfach. Erst 1950 wurde in den USA die erste Fernbedienung entwickelt. Und die war nicht mal kabellos, sondern musste noch am Fernseher selbst angeschlossen werden. Der treffende Name der damals bahnbrechenden Erfindung? „Lazy Bones“ auf Deutsch also in etwa „Faulpelz“

Falls ihr doch mal in eurer Faulheit gestört werdet, weil die Fernbedienung einfach nicht umschalten will und ihr als Ursache leere Batterien vermutet, haben wir noch einen super einfachen Trick, wie ihr das überprüfen könnt! 

Öffnet einfach eure Kamera-App auf eurem Smartphone und schaut durch das Display auf die Vorderseite der Fernbedienung. Wenn ihr jetzt die Knöpfe der Fernbedienung betätigt, seht ihr, wenn die Batterien noch Ladung haben, ein kleines Licht aufleuchten. Dies ist das Infrarot-Signal der Fernbedienung, die Kamera eures Smartphones kann das nämlich sichtbar machen!

Unterhaltung in Strömen

Das volle Entertainment-Paket in nur wenigen Klicks zur Hand: Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon Prime versprechen uns genau das. Die Dienste erfreuen sich deshalb riesiger Beliebtheit, was sich auch deutlich im weltweiten Stromverbrauch widerspiegelt.

Hätten wir beispielsweise 2018 komplett auf das Streamen verzichtet, hätte man mit derselben Energie alle Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen versorgen können! Knapp 200 Milliarden Kilowattstunden haben wir beim bingen unserer Lieblingsserien verbraucht.

Der Verbrauch wird dabei nicht nur durch die Zeit, die mit dem Schauen verbracht wird, beeinflusst, sondern auch dadurch, auf welchem Gerät gestreamt wird. Smartphones und Tablets verbrauchen deutlich weniger Strom als Fernseher oder PCs, da die kleineren Geräte an sich sparsamer sind, aber auch die Datenmenge die gestreamt wird, ist kleiner, da auf den mobilen Geräten meist in geringerer Qualität gesendet wird.

Die Erfindung der dritten Dimension

Für das ultimative Film-Erlebnis reichen schon lange nicht mehr nur zwei Dimensionen – 3D ist heutzutage in fast allen Kinos und sogar in vielen Haushalten angekommen. Ein neuer Trend sind die Bilder, die aus dem Bildschirm steigen, jedoch tatsächlich nicht! Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das erste Patent für eine 3D-Film-Technik vom Briten William Friese-Greene angemeldet.

Der Effekt wurde mit zwei Kameras erschaffen, die mit kleinem Abstand auf einem extra Gerüst montiert waren und somit eigentlich zwei gleiche Filme mit minimalen Unterschieden in der Perspektive gedreht haben. Die beiden Filme wurden dann mit zwei Projektoren nebeneinander abgespielt. Die Zuschauer mussten nun durch ein sogenanntes Stereoskop schauen, um aus den zwei verschobenen Filmen einen mit 3D-Effekt zu machen.

Das gesamte Verfahren war jedoch so umständlich, dass kaum ein Kino die Filme angeboten hat. Heute, über 100 Jahre später versprechen viele Kinos sogar eine vierte Dimension, mit passend wackelnden Sitzen und authentischer Geruchserfahrung. Wie wohl das Kino der Zukunft aussehen wird?