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Blitzinterview mit E-Zubi Conrad

20 Jahre alt, erlernt den Beruf des Elektronikers Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik bei der Actensys GmbH in Ellzee.

Auszubildender Conrad Flachowsky

Was würdest du sagen, um anderen die Angst vor der Elektrizität zu nehmen?

Angst vor der Elektrizität muss man gar nicht haben. Man sollte einfach dem Strom mit Respekt begegnen und schön brav die Anweisungen und Regeln befolgen. Dann kann eigentlich gar nichts passieren.

 

Was war der außergewöhnlichste Moment in deiner Ausbildung?

Einmal waren wir in einem unserer SolarParks und mussten ein Kabel über einen 2,5 Meter hohen Zaun legen. An diesem Zaun jedoch war unten noch ein Weidezaun, der unter Strom stand. Ich halte mich also an einem Eisenpfosten von dem großen Zaun fest, um besser nach oben zu gelangen und komme mit einem Bein unten an den Weidezaun. Was dann passiert ist, kann man sich ja denken: Ich hab so einen Schlag bekommen, dass ich erst einmal 5 Meter rückwärts gestolpert bin und mich dann erst wieder gefangen habe. Das Ganze war aber eher Schock und weniger Schmerz, aber es kam natürlich unerwartet.

 

Wie findet deine Freundin/deine Eltern deine Ausbildung?

Meine Freundin und meine alte Arbeitsstelle (FSJ in einer Rehaklinik) meinten, dass ein sozialer Beruf super zu mir passen würde. Sie verstehen nicht, warum ich Elektroniker geworden bin. Meine Eltern sind mittlerweile begeistert davon, was ich mache, da man Elektrizität in Zukunft überall gebrauchen kann und da ein gewisses Grundwissen nie schadet. Und selbst nach kürzester Zeit kann man viele Sachen schon selbstständig machen.

 

Wie hat sich dein Leben seit der Ausbildung verändert?

Ich bekomme weniger Schlaf. Da wir ein kleiner Handwerksbetrieb sind und wir auch Baustellen sehr weit weg haben (zwischen 200 – 300 km), fangen die Arbeitstage früh an und hören auch mal sehr spät auf. Das Ganze gleicht sich aber im Großen und Ganzen wieder aus, da man auch mal früher gehen kann, wenn nichts mehr anliegt. Da ich ja durch meine Ausbildung bei allen Freunden und Verwandten jetzt schon „der Elektroniker“ bin, werde ich ab und zu schon gefragt, ob ich das reparieren kann oder mal nachschauen kann, ob das noch funktioniert. Meistens kann ich dann jetzt schon weiterhelfen.

 

Hipster oder Hopper?

Weder Hipster noch Hopper, ganz normal, aber wenn ihr den Musikgeschmack wollt, kann ich nur TrapNation empfehlen.

 

Dein peinlichster Accountname?

Auf diese Frage hab ich mich gefreut. Da ich ein leidenschaftlicher Zocker bin, habe ich schon sehr viele Namen gehabt. Ein paar davon sind wohl normal, manche auch durch Empfehlungen von ein paar guten Freunden entstanden. Mein Favorit ist Cpt. Kotstulle.